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Dr. Raphael Rauh

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Adresse: Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Stefan-Meier-Str. 26
79104 Freiburg
Telefon: +49 (0)761 / 203-5047
E-mail: rauh@egm.uni-freiburg.de

 

Forschungsinteressen

  • Negativistische Ethik-Konzeptionen ausgehend von Kierkegaard und Nietzsche
  • Kritische Theorie
  • Philosophische Grundlagen und Ethik der Psychiatrie
  • Einsamkeit in Medizin und Philosophie

 

Curriculum vitae

Studium der Philosophie und Soziologie an den Universitäten Erlangen-Nürnberg (2004-2006), Toulouse (2008-2009, Erasmus) und Freiburg (2006-2011).

2015 Promotion im Fach Philosophie. Titel der Dissertation: „Vom Zerfall der Isolation durch Einsamkeit. Ausnahmetheorie als Moralkritik bei Søren Kierkegaard und Friedrich Nietzsche.“

Studentische und wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin (08.2010-04.2015) und wissenschaftliche Hilfskraft an der Forschungsstelle Nietzsche-Kommentar (07.2012-06.2014).

Seit Mai 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin.

Ab dem Wintersemester 2016/17 Aufnahme des Studiums der Humanmedizin an der Universität Freiburg.

 

Monographien

  • Raphael B. Rauh (2016): Modulationen der Einsamkeit. Theorien der Ausnahme als Moralkritik bei Sören Kierkegaard und Friedrich Nietzsche. Freiburg: Alber.

 

Aufsätze & Essays

  • Raphael Rauh (2019): Einsamkeit als Denk- und Lebensform bei Nietzsche. Auf: Praefaktisch.de. Ein Philosophieblog.
  • Raphael B. Rauh (2017): Vom Hören auf die Einsamkeit. Der Tod Gottes im musikalisierten Denken Friedrich Nietzsches. In: Giovanni Maio (Hg.): Auf den Menschen hören. Für eine Kultur der Aufmerksamkeit in der Medizin. Freiburg/Basel/Wien: Herder, S. 186-213.

 

Beiträge zu Handbüchern, Lexika etc.

  • Raphael B. Rauh (2020): Einsamkeit. Ethische Herausforderungen für das Gesundheitswesen angesichts einer komplexen Erfahrung. In: Annette Riedel & Sonja Lehmeyer (Hg.): Ethik im Gesundheitswesen (Springer Reference Pflege – Therapie – Gesundheit). Heidelberg/Berlin: Springer [im Review].
  • Raphael B. Rauh (2021): Art. „Ausnahme“. In: Hermann Deuser, Markus Kleinert & Magnus Schlette (Hg.): Kierkegaard-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart: J. B. Metzler [im Review].

 

Rezensionen

  • Jakob Simmank (2020): Einsamkeit. Warum wir aus einem Gefühl keine Krankheit machen sollten. Auf: Spektrum.de (Psychologie/Hirnforschung, 22.10.2020).
  • Thomas Schulz (2018): Zukunftsmedizin. Wie das Silicon Valley Krankheiten besiegen und unser Leben verlängern will. Auf: Spektrum.de (Medizin, 13.10.2018).
  • Manfred Spitzer (2018): Einsamkeit. Die unerkannte Krankheit. Schmerzhaft, ansteckend, tödlich. Auf: Spektrum.de (Psychologie/Hirnforschung, 09.05.2018).
  • Manfred Spitzer (2018): Einsamkeit. Die unerkannte Krankheit. Schmerzhaft, ansteckend, tödlich. In: Zeitschrift für medizinische Ethik, Heft 1/2019.
  • Timo Beeker (2014): Tiefe Hirnstimulation als Ultima Ratio? Eine medizinethische Untersuchung am Beispiel der therapieresistenten Depression. In: Bioethica Forum. Schweizer Zeitschrift für Biomedizinische Ethik, Vol. 11, No. 1 (2018).
  • Ludger Tebartz van Elst (2015): Freiheit. Psychobiologische Errungenschaft und neurokognitiver Auftrag. In: Journal fur Philosophie und Psychiatrie, Jan2016, S. 1-3.

 

Vorträge, Tagungen, Medien

  • Deutschlandfunk Kultur – „Sein und Streit“: Medizin und Ethik des Alleinseins. Einsamkeit ist keine Krankheit. Raphael Rauh und Jakob Simmank im Gespräch mit Simone Miller (04.10.2020).
  • Als Veranstalter (mit PD. Dr. Joachim Boldt): Vorträge zur Bio- und Medizinethik im WS 2019/20 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
  • Vortrag: Einsamkeit in der Psychiatrie und Psychotherapie – philosophisch-anthropologische Überlegungen. DGPPN-Kongress: Die Psychiatrie und Psychotherapie der Zukunft, 28.11 – 01.12.2018, Berlin.
  • Vortrag: Vom ‚Eingemauertsein‘ chronisch depressiver Patienten im CBASP. Eine Entgegnung mit Adornos Freudrezeption. Tagung: Psyche zwischen Natur und Gesellschaft. Theorie und Praxis der Psychotherapie im Verhältnis zur Kritischen Theorie und Philosophischen Anthropologie, 12.-14.10.2017, Berlin. (Veranstalter*innen: Inga Anderson und Sebastian Edinger).

 

Übersetzungen

  • Aus dem Englischen: Frederick Gregory (2012): Der Preis der Verwissenschaftlichung. In: Giovanni Maio (Hg.): Macht und Ohnmacht des Wortes. Ethische Grundfragen einer personalen Medizin. Göttingen: Wallstein, S. 82-100 (gemeinsam mit Boris Eßmann).

 

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